Sonntag, 5. Juli 2009

Sonntagsausflug






Mits Rad( mit dem Fahrrad) ging es diesmal von unserem Zuhause über Gulben nach Briesen zum alten Spreewaldbahnhof. Leider fährt die alte Spreewaldbahn nicht mehr.
Sie ist aber kein Opfer der Marktwirtschaft geworden, sondern schon zu DDR- Zeiten eingestellt. Es war schön gemütlich mit der Bimmelguste von Cottbus nach Burg zu fahren.
Blumen pflücken ging zwar nicht, aber es war auch keine Schnellbahn.
Vom alten Spreewaldbahnhof ging es dann auf dem Gurkenradweg, der der alten Bahntrasse folgt, nach Cottbus bis zum ehemaligen Militärflugplatz und dann wieder entlang der L 49 nach Kolkwitz.
Auf den Bildern ist die Kirche von Kolkwitz zu sehen. Sie hat keinen Glockenturm. Dieser soll kurz nach dem Bau eingestürzt sein. Deshalb steht die Kirchenglocke in einem hölzernen Turm. Sie hat übrigens einen herrlichen Klang.
Am dritten Advent findet in der Kirche immer das traditionelle Adventssingen des Kolkwitzer Chores statt. Die Kirche ist dann brechend voll und es müssen extra Stühle herbei geschafft werden.
Weiter ist ein Perlpilz, Schirmpilz oder wohl auch Parasol genannt, zu sehen.
Und dann eben die Gasstätte im alten Bahnhof Briesen.
Wie man sehen kann, ist unsere Gegend zweisprachig, deutsch und wendisch.
Manche Leute glaubten schon, sie seien in der Republik Polen. Bis dahin sind es noch vierzig Kilometer.

Montag, 29. Juni 2009

Sonntag, 11. Januar 2009

Wintertag im Januar 2009






Bilder vom heutigen Spaziergang durch die verschneite Landschaft rund um Kolkwitz. Unser Weg führte und bei herrlichem Sonnenschein, etwa 15 cm Schnee und minus vier Grad am Schwanenteich vorbei, über die tief verschneiten Wiesen in Richtung Ströbitzer Badesee, von Einheimischen Schacht genannt, und von dort über die Steinteichmühle am Priorgraben zurück nach Kolkwitz. Anschließend gönnten wir uns einen heißen Kaffee bzw. heiße Milch und den letzten Weihnachtsstollen. Der Kaminofen wurde angeheizt und so war es ein gelungener Nachmittag.

Samstag, 13. Dezember 2008

Weihnachtsmarkt in Cottbus 2008





An allen Ecken duftete es nach Glühwein, Würsten und gebrannten Mandeln, aus allen Richtungen tönte Weihnachtsmusik und die Menschen schoben sich durch die Gänge der Verkaufsstände.
Im Blechencarree arbeiteten die Zwerge noch an Schokoladenweihnachtsmännern, wenn auch der Handel bestimmt schon die Osterhasen im Lager hat.
Die Zwerge betrieben ihre Manufaktur sehr ökologisch mir Muskelkraft und Transmission.

Montag, 24. November 2008

Eine unendliche Geschichte?




Wann hört es auf?
Fotos von Gernot Neumann, aufgenommen auf dem Cottbusser Südfriedhof am 17. November 2008.

Sonntag, 23. November 2008

Spätherbst im neuen Zuhause





Es ist November geworden, seit vier Monaten wohnen wir nun bereits in unserem neuen Zuhause. Der Winter hielt Einzug und der Kamin wärmt an besonderen Tagen der Ruhe. Wenn auch der Holzkorb von den Katzen in Besitz genommen wurde, fasziniert sie doch das Spiel der Flammen im Ofen und eine angenehme Wärme, das Knistern der Holzscheite und das gemeinsame Sitzen in einer warmen Stube lassen die Erinnerungen an die Kindheit wieder wach werden. An längst vergangene Zeiten, als es noch kein Internet gab, keinen Stress beim Weihnachtseinkauf und als am Abend die Äpfel im Ofenröhr brutzelten, die Mutter Märchen vorlas und draußen leise der Schnee fiel. Manchmal stelle ich mir die Frage, ob diese Zeiten nicht die besseren waren. Vielleicht ist es aber nur die Verklärung von Vergangenem, weil es schon so lange zurück liegt und wir uns alle nach Geborgenheit, Sorgenfreiheit und Wärme sehnen.
Es sind eben die Tage zwischen Totensonntag und Jahreswechsel, welche uns besonders nachdenklich machen. Bewahren wir uns alle ein wenig von unseren Träumen aus längst vergangenen Kindertagen und holen sie uns gelegentlich zurück.