Mittwoch, 5. August 2015

Garten und Straßenbilder

Aufgenommen am 02.August Nachmittags in unserem Garten und am 03. August  auf der B 169 im dicksten Berufsverkehr nach der Nachtschicht.
Manchmal muss man auch etwas riskieren, die kleine Sonnenblume steht einsam mitten auf der Verkehrsinsel in Klein Oßnig und trotzt dort all den Widrigkeiten. Sie lebt dort in ständiger Gefahr überfahren zu werden, wie gut haben es da die Blumen im Garten.
Es ist aber auch ein Vergleich für uns Menschen. Manchmal glauben wir, es geht uns schlecht. Aber solange wir ein Dach überm Kopf haben, satt zu essen und einen sicheren Ort zum Schlafen besitzen, geht es uns nicht wirklich schlecht. Da leben die Menschen ohne Wohnung deutlich schlechter und wenn erst die kühle Jahreszeit beginnt, wird es für sie wieder richtig hart.
























Ambrosia - der Schrecken aller Allergiker


Sonntag, 26. Juli 2015

Töpfermarkt in Burg/ Spreewald

An diesem letzten Juliwochenende fand wieder der Burger Töpfermarkt statt.
Bei schönem Wetter, etwas Sonne und Wind, tummelten sich viele Schaulustige zwischen den Ständen der Töpfer und natürlich der anderen Handwerker.
Es ist gute Tradition, dass auch immer für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt wird.
Einige Töpfer bzw. die Standbetreiber erlaubten mir Fotos zu machen und diese auch zu zeigen.
Natürlich gibt es auf Töpfermärkten traditionelle Waren für den täglichen Gebrauch, so wie es über Jahrtausende schon gemacht wird. Es gibt aber auch sehr schöne Keramiken, die einzig der Freude dienen.
Ihr Zweck ist es, uns ein Lächeln, das Freuen an schönen Dingen und die Bewunderung echter Handwerkskunst zu bringen.

Ich danke der Handwerkern für ihre Erlaubnis zum Fotografieren.


eine Supergarteneule


ganz wichtig für unsere gefiederten Gäste im Garten, eine Tränke


ein nicht artgerecht verwendbares Nachtgeschirr von Jürgen Wehner
in zwei Ausführungen





Laushexen


verwendbar als Insektenhotel


Und was wären Hexen ohne den Lausteufel?
Unvollständig!


Eine wunderschöne Vase, hergestellt von Susann Piccolo aus Dippoldiswalde
Der Text auf der Vase lautet:
"Niemand kann pfeifen und schlucken zugleich."


Keramikkunst aus Lettland


gefertigt von Inta Radzina und Laimonis Radzinš

http://daugmaleskeramika.lv/

 Rezept für positive Emotionen:
Man nimmt ein Stück Tonerde und gestaltet daraus die Form der Sonne.
Das Ganze wird mit eine Handvoll Sand aus der Ostsee abgedeckt, die
mit Erz angereichert ist, somit erhält es einen besonderen
dunklen Charakter.
Dann füllen wir alles mit der Energie der Sonne, mit der Tiefe des Wassers und des Himmels.
Dies wird mit guten Gedanken und einem Hauch Geschichte von Daugmales 
Schlossberg umhüllt.
Darauf werden Farbtupfer für verschiedene emotionale
Stimmungen kreiert.
Das Ganze wird  mit viel Liebe und einem Lächeln überzogen.

Quelle: Prospekt der Töpferei


Diese kurze Information zu Daugmale fand ich:


Keramiken der Töpferwerkstatt Kerstin Schnur




Auf dem Weg zur Gartenparty? Die vier Schönheiten
wollten es nicht verraten.


Es muss nicht immer die Südsee sein, ein Tag im Garten
ist auch schön.














Kunst von Steffen Hübner und Matthias Kochan aus Cottbus


Stahl und Holz


alte Wurzeln in voller Pracht



Das etwas andere Möbelstück

Freitag, 12. Juni 2015

Abends 19:00 Uhr im Garten

Die Sonne brennt nicht mehr so heiß, alle Tiere gefüttert und da kann ich mal nach den Kleinigkeiten im Garten sehen.
Mir geht gerade das Märchen vom Waldhaus der Gebrüder Grimm durch den Kopf und ich setze euch den Link hier hinein. Es ist ja egal, ob man sich um Tiere, Menschen  oder Pflanzen kümmert. Nur wer alle Lebewesen dieser Erde achtet und sich etwas um sie sorgt wird wohl glücklich sein.
Als Kinder hüpften wir sorglos durch die Natur, Manches übersahen wir , aber Vieles haben wir bis heute nicht vergessen. Nun sind wir schon lange nicht mehr Kinder und haben viele Jahre auf dem berühmten Buckel. Wir sind sehr achtsam geworden und gehn wohl um vieles sorgfältiger mit allem um.
Selbst eine verblühte Pfingstrose, das letzte Blütenblatt fest haltend oder eine wie zerknittertes Papier scheinende Mohnblüte findet unsere Aufmerksamkeit.
Die Vögel saßen in den Bäumen und warteten darauf, dass der neugierige Fotograf endlich verschwand.
So kann ich nicht das Gewimmel am Futterhaus zeigen und Tonaufnahmen vom lauten Vogelkonzert habe ich nicht.

http://gutenberg.spiegel.de/buch/-6248/182



ich dufte wunderbar zitronig


Mohnkapsel


violette Mohnblüte


ich bin nicht frisiert, alles Natur auf meinem Kopf


verblühte Pfingstrose


die Spinne ist wohl im Baldrian eingeschlafen


ich werde eine weiße Pfingstrose


zwei mutige Spatzen


ich kann warten


Oh Mann, du sitzt ja immer noch da. Ist ja gut, ich geh schon rein.


Kaum war ich im Haus und auf dem Balkon, war die ganze Vogelbande
wieder am Futterhaus. Sie sehen gut und hören noch besser.
Es gab keine Chance sie vom Balkon zu fotografieren.

Donnerstag, 11. Juni 2015

Unsere Igel und andere Mitbewohner unseres Hauses

Auf so einem Grundstück ist ja nicht nur Platz für  Menschen, Bäume, Sträucher, Blumen und Rasen.
Da laufen einem Menschen schon einmal Igel zu, Vögel kommen zur Sommerfutterstelle und Katzen gehören auch in einen Haushalt. Warum? Nun, man ist nur richtig angezogen, wenn auch mal ein Katzenhaar an der Kleidung hängt. Die Katzen leben schon viele Jahre bei uns, genauer vierzehn Sommer.
Die Igel liefen im vorige Herbst hungrig am Tage zur Zeit der Apfelernte hier durch den Garten und so bekamen sie erst einmal Futter von den Katzen. Natürlich sammelten wir auch ordentlich Laub, schichteten es im trockenen Holzschuppen auf und als dann dieser Nichtwinter vorüber war, kamen zwei junge Stachelhäuter und ein alter Igel wieder zum Vorschein. Der dritte Jungigel blieb verschwunden. Diese Zwei fressen nun jeden Abend erst ihr Igelfutter, um dann auch noch den Vögeln die Sultaninen und die Körner weg zu fressen.
Wasser finden sie auch in den vier Vogeltränken und dort wo gegossen wird, sind sicher auch mal eine Schnecke oder andere Igelleckereien zu finden.
Natürlich ist der Juni kein Igelmonat, sondern der Rosenmonat. Deswegen auch mal einige Kletterrosen und ganz zum Schluss unser "Katzenwachhund" in Gestalt einer Drossel. Da Maxi, die schwarze Katze, und Claire vor der Haustreppe auf den warmen Steinen sich räkelten, musste die Drossel natürlich viel Radau machen. Aber eine Katze ist schließlich Niemandes Knecht, sie geht, wann sie es möchte. Außer die Schwalbe kommt im Tiefflug über den Katzenkopf, dann geht auch eine Katze hinein. Schließlich müssen wir uns dies nicht gefallen lassen.


Das waren wir Drei am 19.September 2014


So sehen wir heute aus, am 11. Juni 2014


Mal sehen, ob ich auch ans Futter komme?


So richtiges Igelfutter schmeckt uns, morgen früh ist es alle.


Wo unser drittes Geschwisterchen ist wissen wir auch nicht.


Claire, ganz aufmerksam


Ich bin Maxi, war schon immer etwas bedächtig. Aber hier bekomme ich alles und so 
muss ich nicht rennen. Vielleicht bin ich etwas zu schwer, aber dafür ganz gemütlich.





Schwere Blüten vom letzten Regen etwas gezeichnet, aber stark duftend.


Ich bin der Katzenwachhund, sitze gerade in Nachbars Nussbaum.
Natürlich gehe ich auch mal an die Sommerfutterstelle, Sultaninen sind zu lecker.